Weissenhaus Steilküste

Heute ging es mal wieder an die Küste. Das Wetter viel zu gut kaum Wolken, viel Sonne, wenig Wind. Naja probieren kann man es ja trotzdem. Vielleicht beißt ja eine Meerforelle oder man sieht ein paar Meeräschen von denen ich mich ärgern lassen kann.
Nach mehreren Stunden ohne auch nur einen Fisch gesehen zu haben, entschloss ich wieder zu fahren. Ich würde es in der Dämmerung nochmal probieren.
Gesagt getan, um 19:00 Uhr war ich zurück. Drei weitere Meerforellen-Fischer waren auch am Platz, aber noch ohne Erfolg. Das Wetter hatte sich aber grundlegend geändert. Der Wind war mit 4-5bft aus westlichen Richtungen stärker und Wellen trübten die Uferregion  braun. Da trauen sich die Meerforellen doch bestimmt in Ufernähe, um fressbares zu suchen. Nach 20 min wechselte ich auf einen schwarzen Wolly Bugger, da es dunkel wurde. Das war eine sehr gute Entscheidung stellte sich nach wiederum 20min heraus. Per Doppelzug flog die Fliege Richtung Horizont, 1-, 2-, 3-Stripps, Widerstand, Anschlag, Flucht, YYYEEEEESSSSS.
Der Gegner sprang, schüttelte und versuchte alles die Fliege loszuwerden doch ohne Chance. Nach 5min strandete ich meine erste Meerforelle. Überglücklich.

Anschließend fuhr ich direkt zur Tankstelle um mir eine Flasche Sekt zu kaufen, die ich am Abend noch zur Feier des Tages killte.

Meerforellenvirus du hast mich!!!   

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ES

Sommer `11 in Oberbayern

Mein Urlaub begann am 06.08 und endete am 21.08, in dieser Zeit hieß es angeln, räuchern, fliegenbinden…..

Hechtsee von Rudi Heger
Gefischt wurde vom Belly Boat aus mit allen erdenklichen Streamern, leider ohne Erfolg. Dennoch war es ein schöner Tag mit beeindruckendem Wetterwechsel.

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II.Internationale Fliegenbindernacht
Es war mal wieder ein Highlight des Urlaubs. Diesmal konnten Dieter und Ich unseren eigenen Rekord wiederum um 1 Stunde auf 13 Stunden verlängern. In dieser Zeit wurden wunderschöne Trockenfliegen, Nymphen, und Streamer gebunden. Ralf sagte leider kurz vor Beginn seine Teilnahme ab, kam aber trotzdem um ein paar Bierchen zu trinken und scheißdreck zu babbeln.

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Weiße Traun
Eine wirklich sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Viele große Fische (manche unmöglich zu fangen) aber auch kleinere Kampfstarke Forellen. Ich befischte die ganze Strecke und konnte überall meine Fische landen. Dunkle Muster fingen eigentlich den ganzen Tag über. Aufsteiger waren der Hit im ruhigeren Wasser.

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Lechstaustufen
Zwischen den Staustufen ließ ich mich mit meinem Belly Boat am Ufer entlang treiben und konnte so Döbel und Barsch überlisten.

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Don
Eines Morgens rief ein Freund an und sagte wir sollen mal mit unseren Fliegenruten vorbeikommen er hätte da ein Problem. Gesagt getan. Das Problem: Er hat einen kleinen Weiher in dem er nur noch Störe haben will, dort sind aber noch Bachforellen und Saiblinge drin. Mit normalen Angelmethoden fängt er aber diese nicht. Auftrag erkannt??? Klar!!! Leider hat auch ein Stör gebissen.

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Räuchern
Es gibt doch nichts Leckeres als selbst geräucherte Forellen.

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SeeAche
Ein wunderschöner wilder Gebirgsbach, wo gute Kletterkünste gefragt sind. Leider nicht so Fischreich, dennoch konnten wir einige Wildforellen überlisten.
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ES

Schwarzwald 2011 Elz

Heute ging es zu dritt an die Elz.
Seht hier:


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ES

Schwarzwald 2011 Schutter

Wie jedes Jahr ging es auch dieses wieder in den wunderschönen Schwarzwald.
Von Mittwoch bis Sonntag, entspannen, grillen, fischen, Bier trinken….

Ich fischte am Donnerstag, Dieter und Walter am Freitag in der Schutter.
Hier einige Bilder:

 

Leutascher Ache 12.06.11

25km Gebirgsbach, nur Fliegenfischen, max. 5 Karten pro Tag,  integrierte C & R Strecke, Saiblinge, Bach- und Regenbogenforellen, das sind die Eckpunkte dieser Strecke.
Nachdem wir die Karten abgeholt hatten waren wir gegen 08:00Uhr an der unteren Gewässergrenze angekommen. Wir stellten das Auto ca. 1km Stromauf, auf einen Info-Parkplatz ab und machten unser Tackle startklar. Wir fischten Stromab mit schwarzen, hell- und dunkel braunen Goldkopfnymphen, sowie Wolly Bugger in schwarz. Ich konnte zwar einen kleinen Saibling auf eine schwarze Nymphe haken, dieser befreite sich jedoch gleich nach seinem ersten Sprung wieder.
Wir entschlossen an die obere Gewässergrenze zu fahren, um dort unser Glück zu probieren.
Wir wurden von einem Mauthäuschen gestoppt, doch der Besitzer ließ uns ohne Maut zu bezahlen passieren. Seine Worte waren: „Ihr bezahlt schon so viel für die Erlaubniskarte, da müsst Ihr bei mir nichts mehr bezahlen“. Das fanden wir sehr nett, da wir eigentlich eh nur mal schauen wollten wie die Streckenverhältnisse hier oben sind und wo überhaupt die Gewässergrenze ist.
Am Ende der Straße parkten wir auf einem Wanderparkplatz und machten uns auf den Weg zur oberen Grenze. Nach einem 5min Fußmarsch waren wir an einer Betonbrücke angekommen, an dieser war auch das Schild mit der Information der oberen Grenze angebracht. Dieter und ich schauten von der Brücke hinab in einen tiefen Gumpen, es dauerte auch nicht lange da sahen wir die ersten Salmoniden durch unsere Polorisationsbrillen. Ich ging sofort schnellen Fußes zum Auto zurück und holte meine Fliegenrute, Dieter dagegen beobachtete weiter das Wasser und ließ die Forelle nicht mehr aus den Augen. Als ich zurück kam, montierte ich eine große schwarze Goldkopfnymphe am FluoCarbon Vorfach. Ich stieg 20m Stromab in die Ache ein und watete vorsichtig im Schutz der Uferbewachsung in Wurfweite des Gumpen. Ich zog genügend Schnur von der Rolle und Dieter signalisierte mir den Standplatz des Fisches. Ich machte zwei, drei Leerwürfe und platzierte dann die Fliege 2m oberhalb des Fisches. Nach 2m Drift war die Fliege genau auf der Höhe des Fisches, ich sah nur das das Ende der Fliegenschnur kurz stehen blieb, sofort erwiderte ich mit einem Anschlag und der Drill begann. Nach kurzen Kampf konnte ich eine schöne Regenbogenforelle landen, zwei Fotos als Erinnerung und dann löste ich den Schonhaken und lies die Forelle wieder zurück in Ihr Element. Ich konnte Ihre Schönheit noch kurz genießen, als sie sich zwischen meinen Füßen erholte, doch dann verschwand sie mit einem kräftigen Flossenschlag in den Tiefen des Gumpens.
Dieser Fang war einfach super Teamarbeit zweier Fliegenfischer, Freunde, Vater & Sohn.
Anschließend ging es wieder zurück und wir fuhren zur oberen Grenze der C & R Strecke. Dort parkten wir in der kleinen Ortschaft Obern. Ich ging sofort ins Wasser, Dieter dagegen ging Stromauf bis zur Brücke, wo die C & R – Strecke beginnt. Wir beide fischten mit kleinen Wolly Bugger in schwarz, da wir Stromab gehen wollten. So präsentierten wir unsere Fliegen quer zur Strömung, ließen sie rumtreiben und zupften sie wieder ein. Diese Methode erwies sich als sehr Erfolgreich.
Ich entdeckte ein Stück unterspültes Ufer mit überhängenden Ästen. Ich dachte sofort an einen möglichen Standplatz einer Forelle. Also legte ich meinen Streamer in die Hauptströmung, legte 2 Bögen in Richtung Ufer in die Schnur der Streamer wedelte ans Ufer, ich begann einzuzupfen, beim zweiten Zupfer kam der Biss und der Fisch zog direkt ins Hauptwasser. Nach kurzem Drill konnte ich den Fisch landen, dieser entpuppte sich als Saibling. Das freute mich natürlich ganz besonders, deshalb wollte ich ein Foto machen. Doch dann merkte ich das ich meinen Rucksack gar nicht auf hatte, da ist aber meine Camera drin, verdammt, naja dann halt mit dem Handy, mist auch nicht einstecken. Also ließ ich den Saibling zurück ins Wasser gleiten, in der Hoffnung das er erstmal an dieser Stelle pausiert. Ich rannte direkt zurück zum Auto, nahm meine GoPro HD, rannte zurück und siehe da er war immernoch da, so konnte ich noch ein paar Unterwasseraufnahmen von meinem Saibling machen.
Mit dieser Technik im Gepäck machte ich mich weiter Bachabwärts und so konnte ich aus fast jedem Gumpen bzw. unterspültem Ufer eine Bach-/Regenbogenforelle, Saibling überlisten. Dann machte ich Pause um auf Dieter zu warten. Nach 15-20min war er dann bei mir angekommen und berichtete dass er noch nichts erwischt hatte. War ja auch eigentlich klar, da ich ja alles abgefischt hatte. Deswegen überlies ich ihm die nächsten erfolgsversprechenden Stellen. Ich erklärte ihm noch kurz die Anbiettechnik und zeigte ihm die vermuteten Fischstandplätze. Jetzt legte er seine Leine in die Hauptströmung schnickte einen Bogen in die Schnur und ließ den Streamer hinter einen Stein wedeln. Sofort löste sich ein Schatten am Grund und nahm den Wolly Bugger ohne Hemmungen. Dieter quittierte blitzschnell mit einem Anschlag und der Tanz an der 4er begann. Der Fisch stellte sich sofort quer zur Hauptströmung, sodass sich die 4er Gerte ordentlich bog. Aber Dieter dirigierte gekonnt den Fisch in ruhigeres Wasser, wo er ihn auch Landen konnte. Es war ebenfalls ein wunderschön gezeichneter Saibling der nach kurzem Fototermin wieder seine Freiheit genießen durfte.  
Wir fischten noch weiter und konnten jeder noch die einen oder anderen Salmoniden überlisten. An einem Auslauf eines Pools sah ich dann eine Forelle in der Strömung wedeln. Ich präsentierte sofort meinen Wolly Bugger, doch die Forelle interessierte sich überhaupt nicht dafür. Also nochmal ich zupfte den Streamer direkt an ihr vorbei, keine Reaktion. Das gibt’s doch garnicht dachte ich mir. Also beobachtete ich die Forelle eine Weile und siehe da plötzlich löste sie sich vom Grund und stieg nach etwas braunen. Ich beobachtete sie weiter und innerhalb von 5min stieg sie 7-mal nach braunen Köcherfliegen, die anscheinend grade geschlüpft waren. Also Fliegenbox raus, ein geeignetes Muster war schnell gefunden und angeknotet. Ich setzte das Muster vorsichtig 2m vor dem Fisch ab und fütterte Schnur nach. Als die Trockenfliege kurz vor der Forelle war, löste sie sich vom Grund und stieg Richtung meiner Fliege. Mein Herz schlug mit 300 Schlägen pro Minute und mein Adrenalinstand hatte seinen Höhepunkte erreicht als sie die Fliege von der Oberfläche schlürfte. Der Anhieb saß und die Regenbogenforelle wurde kurze Zeit später gelandet Fotografiert und wieder freigelassen. Solche Ereignisse machen einfach das Fliegenfischen aus. Besser und schöner kann es einfach nicht sein.
Dieter und ich fischten noch weiter, Dieter blieb leider ohne weiteren Erfolg, ich dagegen konnte noch eine Bachforelle und einen Saibling überlisten.
Mittlerweile war es auch schon 18:00Uhr und nach 10 Std erfolgreichem Fliegenfischen an einem naturbelassen Gebirgsbach  in herrlicher Kulisse ist man zugegeben auch fix und fertig.
Zuhause angekommen öffneten wir noch eine Flasche Sekt und stießen zur Feier des Tages auf einen wunderschönen und durch Erfolg geprägten Tag gemeinsamen Fischen an.

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