Schmale Sinn 31.05.11

Gestern dachte ich dass es mal wieder Zeit wäre Fliegenfischen zu gehen.  Deshalb beschloss ich noch schnell nach Frankfurt zu fahren, um beim Angelbär eine Erlaubniskarte für den Sinn zu erwerben. Gesagt, getan. Am nächsten Morgen stand ich schon um 06:00 Uhr am Wasser und war bereit zum fischen.
Der Tag verlief sehr erfolgreich, so konnte ich 1 Äsche (38cm) sowie 24 Bachforellen überlisten. Die meisten Bachforellen waren zwar nur zwischen 15 und 25cm, jedoch 2 waren über 30cm. Auch die kleinen Forellen machen an der Fliegenrute der Klasse 2 spaß. Die große Anzahl der gefangen Fische sagt ja schon alles über diesen 1a Bestand.
Hier noch ein kurzes Video, so ist es mir an fast jedem Gumpen ergangen.

Video folgt….

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ES

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Harle 04.05.11

Kleine Bildershow vom Fliegenfischen an der Harle mit Uwe.

Fliegenfischen am 24.12.2010

Dieter und Ich hatten keine Lust an Heiligabend nur in der Bude rum zu hocken, deswegen beschlossen wir zum Fischen zu fahren. Einziges Gewässer das noch offen ist ist der Lech mit seinen Staustufen. Dann fahren wir halt dort hin dachten wir. Dieter mit der Spinnrute, Huchenzopf und Blinker, ich mit Fliegenrute und Tubenfliege bewaffnet ging es auf Huchenjagd. Meine Tubenfliege spielte verführerisch im Kehrwasser der Staustufe, dann kam urplötzlich der Biss und der Drill begann. Der Fisch flüchtete direkt Stromab und ich sah das erste mal das unterleben meiner Fliegenschnur. Nach 25min harter Drillzeit auf einmal nur noch lose Schnur. Keiner weiß wie groß und was es war. Vor lauter Ärger musste ich erstmal in Holz beissen.

Leider war das auch der einzige Fischkontakt des Tages. Nach 6Std fischen im Regen, Schnee und Graupel beendeten wir diesen Fischtag und fuhren Heim.

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Das Dorf der Fliegenfischer

So das Wochenende ist mal wieder vorbei. Zum Fischen kam ich nicht und auch sonst machte ich nicht viel. Ich machte mich also auf den Weg Richtung Wilhelmshaven. Auf meiner Fahrt träumte ich von großen Hechten im Bodden die ich im Frühjahr überlisten will. Von selbstgebauten Ruten, wunderschönen Fliegen und noch schöneren Fischen.
So verging die Zeit wie im Fluge, doch plötzlich wurde ich aus meinen Fantasien entrissen.
Ich sah die Autobahnabfahrt „Sage“ ich dachte sofort an den Fliegenruten/-rollen und sonst noch alles Hersteller Sage aus den USA.
Erst dachte ich, ich hätte mich verlesen, deswegen machte ich langsam um die nächste Ausfahrt abzufahren.
Tatsächlich nach 3km über Land war es dann soweit ich war in „Sage“ Niedersachsen.
Na wenn hier mal keine Fliegenfischer wohnen. Nach kurzem Foto machte ich mich wieder auf die Autobahn und so hatte das Wochenende doch noch was mit Fliegenfischen zu tun.

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Abschied nehmen

So, meine Zeit im Hechtparadies ist zu Ende. Leider hat es mit dem Meterhecht nicht geklappt.  Aber trotzdem war es eine schöne Zeit, ich konnte viele neue Erfahrungen am Wasser sammel, sowie meine Wurftechnik mit großen Fliegen deutlich verbessern.
Ich fischte bei Dauerregen, Sonnenschein, Windböen und spiegelglatter See. Von Fingerlangen bis über Handgroße Streamer, in allen erdenkbaren Farben.
Am Ende waren es drei Hechte, vier Flundern und mehrere verlorene Fische. Der größte maß 94cm und ist nun auch mein persönlicher Rekord.

Ich sage auf Wiedersehen, denn ich werde im Frühjahr wieder kommen. Nun geht es wieder zurück in den Westen. Jetzt wo die Tage wieder kürzer werden, werde ich mich wieder mehr mit dem Rutenbau und der Fliegenbinderei beschäftigen.


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Mit der Fliege auf Rügen Teil II

Wieder ist Wochenende und Wochenende heiß endlich wieder fischen. Also war ich um 13:40Uhr am Wasser. Ich zog meine Wathose an und montierte einen handlangen Streamer in weiß/blau. Ich watete an die Fahrrinne heran. Hier fällt das Wasser von 10cm auf ca.4m ab. Perfekte Stelle im Herbst dachte ich mir und nach 15min hatte ich schon recht. Ich drillte den ersten Hecht. Nach kurzem Drill konnte ich ihn landen. 84cm wunderschön gezeichnet, nach ein paar Fotos entließ ich ihn wieder in sein Element zurück.
30min. später spürte ich wieder einen Ruck, ich erwiderte mit einem kräftigen Anschlag. Der Fisch zog direkt ab. Die erste Flucht bis ins Backing, dann erkämpfte ich mir wieder Meter für Meter zurück. Die zweite Flucht ging wieder in Backing. So ging es hin und her. Ohha, dachte ich der ist größer. Nach 10min konnte ich den Hecht landen, 94cm pure Kraft. Nachdem ich den Hecht wieder zurückgesetzt hatte machte ich mich auf den Rückweg, da ich noch einkaufen musste. Aber morgen Früh bin ich wieder am Platz mal sehen ob ich die magische 1m Marke noch knacken werde.


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Mit der Fliege auf Rügen Teil I

Freitagmittag um 10:30Uhr war es soweit von Wilhelmshaven ging es nach Hamburg um dort noch die restlichen Einkäufe zu tätigen. Ab zu K&HD wo ich mir die Simms G4 ProWaders holte, jetzt brauchte ich nur noch ein Pike-Taper am besten Sink-Tip. Leider gab es keine passende Schnur. Daraufhin machte ich mich zu Taki Alvanos dort im Guideline Pro Shop wurde mir auch geholfen. Es wurde ein 23gr. Schusskopf Int./Sink2 mit Monofiler Runingline. Nach weiteren 260km fahrt erreichte ich dann gegen 20:00Uhr Stralsund. Am nächsten Morgen klingelte um 5:00Uhr der Wecker. Nachdem ich meine Sachen gepackt hatte fuhr ich bei Windstärke 6-7 und Dauerregen auf die sonst schöne Insel Rügen. Leider war es nicht möglich eine Windstille Stelle zu finden, darum entschloss ich mich eine Watstrecke östlich von Ralswiek zu befischen. Der Wind kam so von meiner Linken dadurch gelang das Werfen noch einigermaßen gut. Schon beim 10 Wurf spürte ich einen Widerstand und nach kurzem Drill konnte ich einen kleineren Hecht landen. Sonst ging leider nichts mehr. Auch am nächsten Tag war das Wetter nicht besser und so konnte ich auch keinen Hecht überreden meinen Streamer zu nehmen. Das einzige was ging waren Flundern. Ich sah sie im flachen Wasser. Die Flundern waren so zutraulich, dass ich sie einfach mit der Hand nehmen konnte. Ein sehr schönes Erlebnis.


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