Schwarzwald 2011 Elz

Heute ging es zu dritt an die Elz.
Seht hier:


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ES

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Schwarzwald 2011 Schutter

Wie jedes Jahr ging es auch dieses wieder in den wunderschönen Schwarzwald.
Von Mittwoch bis Sonntag, entspannen, grillen, fischen, Bier trinken….

Ich fischte am Donnerstag, Dieter und Walter am Freitag in der Schutter.
Hier einige Bilder:

 

Es-Flyfishing-Tour 02.06-06.06.10

Mittwoch der 02.06.10 war Anreisetag. Nach 7std Autofahrt erreichte ich mein Ziel im Schwarzwald. Dieter kam von Tölz über Land nach Hallen und brauchte 5std.
Die anderen kamen von Nieder-Olm aus und brauchten 2std. Am Mittwochabend wurde dann nur noch Bier und Schnaps vernichtet und über die nächsten Tage philosophiert.
Für Donnerstag hatte nur Walter eine Karte zum Fliegenfischen. Dieter, Rolf und ich machten uns gegen 8:30 Uhr auf den Weg um Walter beim Fliegenfischen zu beobachten.
Als wir bei ihm waren hatte er auch schon 3 schöne Bachforellen verhaften können. Die Dieter dann am Nachmittag gleich veredelte. Tagsüber machten Dieter und ich noch einige Wurfübungen um am nächsten Tag, die richtige Anbiettechnik aus dem FF abrufen zu können.

Donnerstag 4:30Uhr war es soweit. Ich war sofort hellwach, doch Dieter wollt nicht richtig aufstehen. Als ich dann sagte, dass ich dann alleine die großen Bachforellen fangen werde, sprang er sofort aus dem Bett und war direkt startklar. Um 5 Uhr waren wir am Wasser Dieter montierte eine schwarze Trockenfliege, ich eine hellbraune. Ich schaute Dieter 10 min zu und gab ihm einige Tipps, dann hielt mich nichts mehr außerhalb des Wassers. Beim zweiten Wurf hackte ich den ersten Döbel, ein kleiner ca. 20cm. 3 Würfe später die erste Bachforelle, auch nichts großes aber herrlich gezeichnet. Bis zum ersten Hot Spot hatte ich 3 Bachforellen und 2 Döbel. Dieter hatte einen Biss konnte ihn aber nicht verwerten. Ich sah ihm schon an das er leicht deprimiert war. Darum wartete ich auf ihn und überließ ihm den ersten Hot Spot, ein kleiner Gumpen. Dort konnte ich bis jetzt, jedes Jahr Forellen überlisten. Wir positionierten und taktisch Perfekt und dann präsentierte Dieter seine Trockene , nach einer kurzen Einweisung perfekt. Beim dritten Wurf schlürfte eine Bachforelle seine Trockenfliege ein. Dieter machte genau im richtigen Moment den Anschlag. Nach kurzen Drill lag seine erste Bachforelle im Kescher. „Geht doch, Petri“, waren meine Worte.
Nach kurzem Fototermin entließ Dieter sie wieder in ihr Element zurück.
Auf dem Weg zum nächten Hot Spot konnte Dieter zwei weitere Forellen überlisten. Ich fing gleich 4 Bachforellen und drei Döbel. Der nächste Pool ist der beste Platz des Gewässers. Ein tiefer Gumpen mit langgezogener Kurve. Dort stehen immer die Dicken.
Ich fing an mit einer Chernobyl Ant. 3 Würfe, 3 heftige Bisse, 3 mal versaut…..
Jetzt war Dieter dran er montierte einen Wolly Bugger in schwarz erster Wurf, BISS. Und ab geht’s. Die Forelle am anderen Ende der 4er Rute machte richtig rabattz. Nach spektakulären Drill konnte ich den Fisch keschern. 29cm und wunderschön, Dieter seine Größte. Er war Glücklich.
Jetzt musste ich nachziehen, ich montierte eine braune Nymphe mit fluo rotem Tungsten Kopf. Ich präsentierte die Nymphe im rauschenden Wasser, direkt unter der Rutenspitze, Plötzlich eine kleines Zupfen, direkt erwiderte ich mit einem gefühlvollen Anheben der Rute. Und ab geht’s die Forelle zog direkt 10m Bach abwärts Sprang 3-4-mal aus dem Wasser, kam mir wieder wie ein Torpedo entgegen. Ich konnte die Schnur auf Spannung halten und eine 35er landen. Wir zogen weiter Stromauf und konnten beide noch weiter Forellen überlisten.
Um 11Uhr machten wir dann Mittag. Am Abend zog ich alleine nochmal los. Diesmal Stromab mit einem schwarzen Wolly Bugger am Vorfach. Ergebnis 21 Bachforellen der Hammer was ein guter Bestand alle zwischen 15 und 25cm groß. Desweitern konnte ich noch einen Döbel von 46cm fangen mit ihm hatte ich ganz schön zu kämpfen an meiner 2er Rute mit einem 0,12er Vorfach.

Am Samstag befischte ich alleine die Elz. Wunderschöner Bach mit schönen Forellen. Die Fliege des Tages eine braune Goldkopfnymphe. Gegen ca. 10Uhr konnte ich in einem tiefen Gumpen einen mächtigen Fisch haken. Er zog sofort Stromab, als ich dann schon das Backing sah, stolperte ich der Kampfstarken Regenbogenforelle hinterher. Nach ca. 60m war endlich ein beruhigter Bereich, wo ich die Forelle ausdrillen konnte. Das Messen ergab 42cm, ein Kraftpacket.
Gegen Mittag fing ich dann sehr gut auf dunkel braune Maifliegen.

Sonntag waren wir nicht mehr beim fischen. Doch Dieter und Ich machten uns in der Umgebung schlau und entdeckten noch so einige neue Gewässer und große Forellen. Diese werden wir dann nächstes Jahr in Angriff nehmen.
Ich freu mich jetzt schon wieder auf die erholsamen/fischreichen Tage im Black Forest.

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Bis dann
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ES

ES-Flyfishing Tour 21-23.05.10

Freitag:
Um 13:30Uhr sah ich endlich das ersehnte Schild: „Landeshauptstadt Kiel“. Erster Anlaufpunkt war Angelbedarf Knutzen. Dort habe ich mir die Lizenzen für die nächsten beide Tage besorgt. Mein Ziel mit dem BellyBoat auf Hecht, also ging es an den Rosensee ein Stausee der Schwentine.
Nachdem ich aus dem Angelladen raus war, ging ich noch schnell einkaufen damit ich die nächsten beiden Tage mich voll aufs fischen konzentrieren kann.
In meinem letzten Bericht schrieb ich ja von Tangläufern für die Hornhechte. Diese wollte ich natürlich gleich mal ausprobieren. Also ab ins Auto und nach Friedrichsort gefahren, dort angekommen gleich die Wathose an, Rute in die Hand und ab ins Wasser. Leider konnte ich keinen fangen aber ich hatte einen gewaltigen Nachläufer (es war aber kein Hornhecht und ich glaube mein gegenüber hätte gewonnen). 
Am Abend bin ich dann schon mal an den Rosensee gefahren um dort zu nächtigen. Damit ich morgen früh gleich los kann. Am Rosensee angekommen machte ich erst mal den Grill an, denn mit Hunger schlafen ist ganz schlecht.

Samstag:
Samstagmorgen 05:00Uhr der Wecker schreit. Ich bin sofort hellwach und kletter aus dem vollgepackten Auto. Das Wetter ist perfekt, leichter Nebel nicht zu warm.
Nachdem ich meine sieben Sachen gepackt habe und mein Belly Boat aufgeblasen habe, machte ich mich auf den Weg zum Wasser. Die Gewässerstrecke beinhaltet den Stausee sowie ein Teil der einfließenden Schwentine, darum legte ich einen 30min Fußmarsch, mit Belly Boat auf dem Rücken, zurück um im oberen Bereich ins Gewässer einzusteigen. Meine Taktik war mich im Laufe des Tages wieder bis zum Auto treiben zu lassen und wenn nötig den Anker zu schmeißen  um erfolgsversprechende Stellen genauer abzufischen. Ich stieg ins Belly Boat ein und ließ mich treiben, dabei fischte ich die Schilfufer ab und wartete auf den ersten Biss.
Ich fischte einen gelb/ braunen Bunny 5 bis 15cm unter der Oberfläche, da das Wasser nicht tiefer als 1,5m tief ist und der Grund teilweise bewachsen ist.
Ich fischte sehr aufmerksam, ich strippte den Streamer in kleinen Zügen ein, plötzlich sah ich hinterdem Streamer sich was bewegen. Also strippte ich schneller und dann ein riesiger Schwall. Anschlag, voll ins leere verdammt….
So erging mir es noch 2mal an anderen Stellen. Dann aber blieb ein Hecht hängen ich drillte wie ein Weltmeister und auf einmal wieder ab, das gibt’s doch nicht dachte ich mir.
Nach weiteren 2 Verlusten machte ich erst mal Mittagspause.
Dann ging es wieder ins Wasser ich ankerte vor einer kleinen Bucht in der keine Strömung war.
Beim zweiten Wurf kam dann der heftige Biss. Diesmal gab es kein entkommen, der Hecht nutzte sofort die Strömung aus. Er kämpfte, ich kämpfte einfach nur herrlich. Nach 5-7min konnte ich den Hecht landen. Das Messen ergab 63cm, schöner Einstieg für den ersten Tag Belly Boat fischen dachte ich mir.
Ich fischte noch bis ca. 16:ooUhr doch Fischkontakt hatte ich keinen mehr. Ich glaube auch, dass sich die Fische gegen Nachmittag verzogen hatten, da sehr viele Kanuten unterwegs waren.
Am Abend grillte ich wieder schön gemütlich und ließ den schönen Erfolgreichen Tag noch einmal Revue passieren.

Sonntag:
Letzter Tag am Rosensee um 5:30Uhr war ich schon auf dem Wasser. Dem Wetter sah man um diese Uhrzeit schon an, dass es heute richtig warm werden sollte. Heute befischte ich den Stau des Sees.
Ich paddelte vom Ufer weg und machte meine Rute klar. Ich warf meinen Streamer Richtung Land und paddelte Richtung erste Stelle. Beim Zweiten Wurf, spürte ich einen Widerstand. Ich schlug an und siehe da, der erste Hecht des Tages. Er wehrte sich ordentlich, drehte mich mehrfach im Kreis und Sprang auch 3mal aus dem Wasser. Die 9er Rute bog sich.
Nach 10min konnte ich den 68er landen und war überglücklich.
Der Tag war gerettet und das schon um 06:00Uhr.Perfekt.
Ich fischte bis 09:00Uhr weiter leider ohne Fischkontakt. Jetzt machte ich erst mal Frühstückspause.
Als ich da so auf dem Wasser in meinem Belly Boat saß, sah ich dann noch einen Fischotter der auch versuchte sein Frühstück zu fangen.
Bis 12:00Uhr verlor ich noch einen Hecht. Dann konnte man das Angeln vergessen, zu viele Wassersportler waren wegen des schönen Wetters unterwegs.
Aber das macht ja auch nichts. Hauptsache kein Schneidertag.
Ich paddelte wieder zurück und ließ mein Belly Boat im Schatten trocknen.
Nachmittags fuhr ich dann vorbei an den Rapsfeldern an die Ostsee.
Dort wollte ich eigentlich nochmal mein Glück auf Hornhecht versuchen, doch Windstärke 6 machte mir da ein Strich durch die Rechnung.
Da für Montag schlechtes Wetter und wieder viel Wind vorausgesagt war entschied ich mich gegen Abend das Feld zu räumen und wieder zurück nach Bremerhaven zu fahren.

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