Rügenhecht

 

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Abschied nehmen

So, meine Zeit im Hechtparadies ist zu Ende. Leider hat es mit dem Meterhecht nicht geklappt.  Aber trotzdem war es eine schöne Zeit, ich konnte viele neue Erfahrungen am Wasser sammel, sowie meine Wurftechnik mit großen Fliegen deutlich verbessern.
Ich fischte bei Dauerregen, Sonnenschein, Windböen und spiegelglatter See. Von Fingerlangen bis über Handgroße Streamer, in allen erdenkbaren Farben.
Am Ende waren es drei Hechte, vier Flundern und mehrere verlorene Fische. Der größte maß 94cm und ist nun auch mein persönlicher Rekord.

Ich sage auf Wiedersehen, denn ich werde im Frühjahr wieder kommen. Nun geht es wieder zurück in den Westen. Jetzt wo die Tage wieder kürzer werden, werde ich mich wieder mehr mit dem Rutenbau und der Fliegenbinderei beschäftigen.


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Mit der Fliege auf Rügen Teil II

Wieder ist Wochenende und Wochenende heiß endlich wieder fischen. Also war ich um 13:40Uhr am Wasser. Ich zog meine Wathose an und montierte einen handlangen Streamer in weiß/blau. Ich watete an die Fahrrinne heran. Hier fällt das Wasser von 10cm auf ca.4m ab. Perfekte Stelle im Herbst dachte ich mir und nach 15min hatte ich schon recht. Ich drillte den ersten Hecht. Nach kurzem Drill konnte ich ihn landen. 84cm wunderschön gezeichnet, nach ein paar Fotos entließ ich ihn wieder in sein Element zurück.
30min. später spürte ich wieder einen Ruck, ich erwiderte mit einem kräftigen Anschlag. Der Fisch zog direkt ab. Die erste Flucht bis ins Backing, dann erkämpfte ich mir wieder Meter für Meter zurück. Die zweite Flucht ging wieder in Backing. So ging es hin und her. Ohha, dachte ich der ist größer. Nach 10min konnte ich den Hecht landen, 94cm pure Kraft. Nachdem ich den Hecht wieder zurückgesetzt hatte machte ich mich auf den Rückweg, da ich noch einkaufen musste. Aber morgen Früh bin ich wieder am Platz mal sehen ob ich die magische 1m Marke noch knacken werde.


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Mit der Fliege auf Rügen Teil I

Freitagmittag um 10:30Uhr war es soweit von Wilhelmshaven ging es nach Hamburg um dort noch die restlichen Einkäufe zu tätigen. Ab zu K&HD wo ich mir die Simms G4 ProWaders holte, jetzt brauchte ich nur noch ein Pike-Taper am besten Sink-Tip. Leider gab es keine passende Schnur. Daraufhin machte ich mich zu Taki Alvanos dort im Guideline Pro Shop wurde mir auch geholfen. Es wurde ein 23gr. Schusskopf Int./Sink2 mit Monofiler Runingline. Nach weiteren 260km fahrt erreichte ich dann gegen 20:00Uhr Stralsund. Am nächsten Morgen klingelte um 5:00Uhr der Wecker. Nachdem ich meine Sachen gepackt hatte fuhr ich bei Windstärke 6-7 und Dauerregen auf die sonst schöne Insel Rügen. Leider war es nicht möglich eine Windstille Stelle zu finden, darum entschloss ich mich eine Watstrecke östlich von Ralswiek zu befischen. Der Wind kam so von meiner Linken dadurch gelang das Werfen noch einigermaßen gut. Schon beim 10 Wurf spürte ich einen Widerstand und nach kurzem Drill konnte ich einen kleineren Hecht landen. Sonst ging leider nichts mehr. Auch am nächsten Tag war das Wetter nicht besser und so konnte ich auch keinen Hecht überreden meinen Streamer zu nehmen. Das einzige was ging waren Flundern. Ich sah sie im flachen Wasser. Die Flundern waren so zutraulich, dass ich sie einfach mit der Hand nehmen konnte. Ein sehr schönes Erlebnis.


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